Schreibeinladung – 300 Wörter & Go!

Ich bin per Zufall auf Abc.Etüden und die Schreibeinladung von Christiane und „Irgendwas ist immer“ gestoßen, und ich dachte spontan, da mache ich einfach mal mit.

Das hier ist also mein erster Post, der sich nicht direkt mit Und sonst so?-Themen befasst.

Macht aber nichts, macht einfach riesigen Spaß!

Die drei Begriffe, um die herum es einen Text zu kreieren galt, lauten: Roman, variabel, entlassen.

 

 

And here we go – 299 Wörter:

„Maximal dreihundert Wörter? Also echt, ein Roman wird das nicht gerade.“

„Du sollst ja auch einen Artikel über verschwundene Socken schreiben. Dafür dürfte die Wortmenge  reichen, oder?“, blaffte der Gorilla, der mir gegenübersaß.

„Wieso über verschwundene Socken? Ich dachte, über Waschmaschinen?“

Gorilla verdrehte die Augen. „Ist wohl so ziemlich das gleiche, oder? Die Waschmaschine ist ein Sockenfresser, meistens kommt nur noch einer raus nach der Wäsche.“

„Okaaayyy, könnte ich vielleicht statt über Socken auch über Unterhosen schreiben? Die verschwinden doch auch immer. Ist doch vielleicht ästhetischer als Socken, finden Sie nicht? Socken stinken doch immer so.“

Der Gorilla – mein neuer Chef – beugte sich über den Schreibtisch und sah mir direkt in die Augen.

„Herr – Wie war noch mal Ihr Name? – egal – haben Sie begriffen, über was Sie in Ihrem ersten Artikel für unsere Zeitung schreiben sollen? Es geht darum, dass manche Dinge einfach auf einmal verschwunden sind, obwohl man weiß, dass sie vorher ganz sicher da waren. Es spielt also KEINE Rolle, WAS verschwunden ist. Das Item ist VARIABEL, Herr – Wie war noch mal Ihr Name? – VA…RI…A…BEL!“

„Ja, ja, ich bin ja nicht blöd. Wissen Sie, meine alten Unterhosen sind auch auf einmal verschwunden. Ich habe schon Mama gefragt, ob sie sie gesehen hat, aber sie hat nur gemeint, sie will von so ’nem Schweinkram wie Unterbuxen nichts hören und sie würde die dreckigen Dinger nicht mal mit der Kneifzange anfassen. Dabei hab ich sie extra lange getragen, damit sie nicht so viel zu waschen hat und sie in einer Mülltüte gesammelt, dann kann sie sie alle auf einmal in die Waschmaschine stecken. Vielleicht hat Mamas Waschmaschine jetzt alle Unterhosen von mir auf einmal geschluckt, was meinen Sie, Chef?“

Irgendwie verstehe ich nicht, warum er mich entlassen hat. Ich sollte doch etwas über Waschmaschinen schreiben …

10 Kommentare

  1. Jawollja! Dann eben jetzt und unverdrossen noch mal: Herzlich willkommen bei den Etüdenverrückten! Schön, dass du uns gefunden hast! Auf eine lebhafte gemeinsame Zukunft – wenn du magst! 😀
    Liebe Grüße
    Christiane

    Gefällt 1 Person

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